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Sonja Keil
Soziale Wirklichkeit und Geschichte des Wohnwagenstandplatzes Bonameser Straße in Frankfurt am Main
Prozesse unkonventioneller Habitusbildung in einer besonderen Lebenswelt
1. Aufl. 2018
284 S., 15,5 x 23,5 cm, Paperback Großoktav mit Abbildungen
29,90 €
ISBN 9783955582401

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Sonja Keil gibt erkenntnisreich und voller Empathie Einblicke in eine alternative Lebensform: den Wohnwagenstandplatz Bonameser Straße in Frankfurt am Main, heute Wohngemeinschaft Bonameser Straße. Sie porträtiert die Bewohnerinnen und Bewohner, zeigt die historischen Hintergründe sowie den kommunalpolitischen Kontext auf. Dadurch leistet sie über diese Personengruppe und ihre sozialen Felder einen wichtigen Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Milieuforschung.

Keil nimmt mit ihrer Sozialstrukturanalyse eine spezielle Personengruppe in den Blick: Man würde sie heute am ehesten als »ambulante Gewerbetreibende« bezeichnen. Hierzu zählen Schausteller, Zirkusangehörige und deren Familien oder im Altstoffhandel Tätige. Deren besondere Lebenssituation wird historisch und empirisch von außen betrachtet und im zweiten Schritt mit der Sicht von innen ergänzt. Der Blick dieser besonderen Gruppe auf sich selbst verdeutlicht deren Selbstverständnis und Lebensweise, über die bislang so gut wie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorliegen.
2017 erschien bereits die Projektdokumentation …von Gauklern, Händlern und Artisten – Die Wohngemeinschaft Bonameser Straße.


»Die erarbeiteten Wertvorstellungen der Bewohner der Wohnwagen weisen eine außerordentliche Ausprägung familiärer Strukturen sowie Freiheitsdrang und Solidarität in einem harten Leben auf.«
(Marga und Walter Prankl auf kultur-punkt.ch)
 
»Es ist die wissenschaftlichen Ansprüchen genügende Darstellung »unkonventioneller Habitusbildung in einer besonderen Lebenswelt«, und jenseits des Wissenschaftsjargons eine empathische Begegnung mit einer sehr speziellen Personengruppe. Der Soziologin Sonja Keil ist hier ein bewegendes und hoch interessantes Buch gelungen – ein Blick in eine Wirklichkeit jenseits der Hauptstraßen.«
(Strandgut)
 
»Die Studie bietet einen interessanten Einblick in die Dialektik von Ausgrenzung und Identitätsbewahrung durch Abgrenzung. Als solche ist sie besonders für Sozial- und Gesellschaftswissenschaftler(innen), Funktionsträger(innen) der Wohlfahrtspflege und Vertreter(innen) der kommunalen Sozialverwaltungen interessant.«
(Neue Caritas)
 
»Ein mehrdimensionaler und in seiner methodischen Vielfalt überzeugender Band«.
(Soziale Arbeit)
 
»Erkenntnisreich gibt Sonja Keil Einblicke in eine alternative Lebensform. Die Studie bietet einen interessanten Einblick in die Dialektik von Ausgrenzung und Identitätsbewahrung durch Abgrenzung. Als solche ist sie besonders für Sozial- und Gesellschaftswissenschaftlerinnen, Funktionsträger der Wohlfahrtspflege und Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Sozialverwaltung interessant.«
(Antje Schrupp, für Evangelischen Religionsverband Frankfurt am Main)
 
»Die Studie gibt Einblicke in ein Themengebiet, zu dem bislang so gut wie keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vorlagen. (…) In den Erfahrungen von aktuellen und ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Menschen, die mit dieser Lebenswelt in Verbindung gekommen sind, wird diese Lebenswelt zugänglich.«
(Prof. Dr. Annemarie Bauer, in: wohnungslos)
 
 
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