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Alessandra Lemma
Der Körper spricht immer
Körperlichkeit in psychoanalytischen Therapien und jenseits der Couch
Aus dem Englischen übersetzt von Lukas Apsel
1. Aufl. 2017
296 S., Pb. Großoktav
29,90 €
ISBN 9783955582135

Lieferbar

Lemma stützt sich auf ihre umfassende klinische Erfahrung mit Patientinnen und Patienten, für die der Körper einen primären Behandlungsanlass liefert oder die ihren Körper unbewusst einsetzen, um ihre psychischen Schmerzen zu kommunizieren. Sie bedient sich detaillierter klinischer Fallbeispiele, die auf lebhafte Weise veranschaulichen, wie die Autorin im Behandlungszimmer auf diese klinischen Erscheinungsbilder eingeht. So vermittelt Lemma wertvolle Einsichten für Therapeutinnen und Therapeuten, die die Schwierigkeiten ihrer Patientinnen und Patienten psychoanalytisch zu artikulieren suchen, und liefert hilfreiche Behandlungsansätze. Lemma diskutiert z. B. die Funktion von Brustvergrößerungsoperationen, die psychische Bedeutung der Haare, der Gebrauch der Toilette der Analytikerin, Transsexualität und der Zusammenhang zwischen Hautkrankheiten und nekrophilen Fantasien. Schließlich schaut Lemma »über die Couch hinaus« und nimmt sogenannte Makeover-Shows im Reality-TV unter die Lupe.


»Lemma ist eine der führenden Figuren der modernen Psychoanalyse. Ihr Beitrag zum Verständnis dieses fundamentalsten aller psychoanalytischen Belange – unsere Beziehung zu unseren Körpern – ist immens und nimmt weiter zu. Dieses Buch ist eine unerlässliche Inspirationsquelle, die Klinikerinnen und Klinikern helfen wird, zuzuhören und die tiefsten Sorgen ihrer ­Patientinnen und Patienten klarer zu verstehen. Eine außer­gewöhnliche ­Leistung.« ­
(Peter Fonagy, Freud Memorial Professor und Leiter des Research Department am University College London)
 
»Dies ist eine innovative Behandlung eines faszinierenden Themas. Der Körper spricht immer ist ein Muss.«
(Antonino Ferro, Präsident der Italienischen Psychoanalytischen Gesellschaft und Mitherausgeber des International Journal of Psychoanalysis)
 
»Faszinierend bleiben die ausführlichen Fallberichte, die auch den Leser das Leid der Autorin mitfühlen lassen. Neben dem großen Glanzstück „Von der Couch auf die Toilette“ sind Kapitel über Filme, Körperleben in der Pubertät und dem Nutzen der virtuellen Welt als Flucht vor dem Körper, Transsexualität und Sendungen im Reality-TV rühmend hervor zu heben. Auch sie in orthodoxer Disziplin glänzend gedeutet. Ein Berichts- und Lehrbuch, unerhört lesenwert, ein  Gesundbrunnen für klassisch arbeitende Analytiker.«
(Tilmann Moser, in: Deutsches Ärzteblatt PP)
 
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